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Fotoworkshop für Mädchen und Frauen

Der Kurs richtet sich an interessierte Einsteigerinnen mit eigener Kamera. Das Ziel ist mit Freude und Lust, ohne Scheu vor Fragen, das Ausdrucksmittel der Fotografie zu entdecken. Mit fachkräftiger Unterstützung und weiblicher Intuition erarbeiten wir gemeinsam ein spannendes fotografisches Thema. Das könnten z.B. Portraits, Tieraufnahmen, Architekturbilder oder Naturfotos sein. Beginnend mit einer Einführung in die Fotografie zu Grundlagen der Technik, Optik und rechtlichen Fragen, folgt direkt ein praktischer Teil, in dem das Erlernte eigenständig umgesetzt wird. Im letzten Abschnitt des Workshops laden wir die Bilder von der Kamera in den Computer, um dann gemeinsam die Ergebnisse der eigenen vorher erstellten Ideen zu besprechen. Mitzubringen: Kamera (geladenen Akku nicht vergessen), leere Speicherkarte, wer hat: Wechselobjektive, wer möchte: Stativ.

Anmeldung: 0171 95 96 799 oder über das Kontaktformular dieser Homepage.

SELBSTVERGEWISSERUNG

Das Projekt:

Fotoworkshop mit sechs unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus zwei Caritas Wohngruppen, in Gießen.

 

Die Fragestellung:

Wie sieht die neue Welt durch die Augen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus?

 

Die Vorgeschichte:

In Gießen ist und war das Thema Flüchtlinge durch die HEAE ( Hessische Erstaufnahmeeinrichtung ) schon lange ein Dauerthema.

Mir fiel jedoch auf, dass kaum jemand über einen persönlichen Kontakt zu einem Geflüchteten berichten konnte.

Diese auch mich betreffende „Lücke“ machte mich neugierig.

Ich begann mich durch eine Foto-Reportage über eine syrische Flüchtlingsfamilie und deren Integrationsweg in Deutschland ( Start Dez 2013 ) dem Thema zu nähern.

 

Im Zuge des wachsenden Medieninteresses am Thema Flüchtlinge überwiegen heute die visuellen Massendarstellungen der Menschenströme.

Mich interessiert der Einzelne Mensch, besonders das schwächste Glied in der Kette: das allein reisende Kind.

 

Der Fotoworkshop:

Bei der Planung des Projekts wurde mir schnell klar, dass in diesem Fall eine „Draufsicht“ durch die Kamera von außen für mich nicht befriedigend sein konnte.

So entwickelte ich das Format: Fotoworkshop, die Teilnehmer fotografieren nach einer Einführung selbst.

Die Fotografie als nonverbales Ausdrucksmittel stellte sich als ideale Plattform der Selbstreflexion heraus.

Erst fotografierten die Jugendlichen zu meiner Frage an sie: „was ist mir wichtig“. Dann ergab sich durch die Auswahl der Motive automatisch der Fokus auf das Wesentliche und somit wurde der innere Prozess sichtbar.

 

Das Ergebnis:

Entstanden sind sehr private und persönliche Einblicke an denen Sie im Rahmen der Ausstellung (nur) am 8.12.2015 teilhaben dürfen. Die Selbstvergewisserung hat ihren Lauf genommen.

Zu sehen sind neben zahlreichen von den Teilnehmern erstellten Fotos ihrer unmittelbaren und weiteren Umgebung, Portraitfotos, gemalte Portraits sowie individuell ausgefüllte Fragebogen und Fotobücher der Jugendlichen.

Außerdem eine fotografische Dokumentation des Projektes, erstellt durch mich.

 

Ich danke meinen Teilnehmern für die Offenheit, die sie mir entgegengebracht haben und bin sehr erfreut über die motivierte Arbeit, die sie 5 Tage am Stück geleistet haben.

 

Außerdem danke ich herzlich meinen Kooperationspartnern:
  • - Caritasverband Gießen e.V. ( Herrn Tschakert, Herrn Dorweiler, Herrn Buser, den Wohngruppenerzieherinnen sowie Frau Borrmann )
  • - VIBB Verein für interkulturelle Bildung und Begegnung Gießen e.V. ( Frau Dr. Ott und dem Vorstand)
  • - Frau Heike Faber ( FB 03, Erziehungswissenschaft Universität Gießen )
  • - Herrn Richard Stephan ( zuständig für die professionelle Ausarbeitung der Fotos).

 

 

Danke für Ihr Interesse

Anja Schaal

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